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Willkommen bei Thomas Przybilka und BoKAS, dem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur), zugleich ein Service der Buchhandlung
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Krimi-Tipp 20/2001
Thomas Przybilka und BoKAS Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur)
Thomas Przybilkas Tipps: Die Sekundärliteratur zum Krimi.

Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi und informiert Interessenten mit seinem Krimi-Tipp darüber. Hier finden Sie den aktuellen Krimi-Tipp 20/2001!
Die römischen Ziffern vor dem jeweiligen Buchtipp ordnen ihn unter folgender Kategorie ein (Dieser aktuelle Krimi-Tipp ist im Gesamtverzeichnis enthalten!):

Inhaltsverzeichnis des Gesamtverzeichnisses:
I. Kriminalroman A-L; M-Z
II. Hörfunk / TV / Video
III. Kriminalistik
IV. Varia
V. Preise

Die Krimi-Tipp-Lieferungen 2001: 17, 18, 19 21
Krimi-Tipp 2002: 22, 23, 24, 25, 26 27
Krimi-Tipp 2003: 28, 29, 30

KRIMI-TIPP 20/2001


Hier die Tips zur Sekundärliteratur:

IV. Bamford, James:
NSA.
Die Anatomie des mächtigsten Geheimdienstes der Welt.

2001, 688 S., DM 68,00.
Mit dem Fall der Berliner Mauer und den Veränderungen in der ehemaligen Sowjetunion wurde seiner Zeit der Spionagethriller für tot erklärt. Irrtum! Den Spionagethriller gibt es weiterhin - die Bösen sind jetzt halt andere. Auch die NSA (National Security Agency) der USA besteht weiterhin und zugleich mächtiger wie je zu vor. Nicht die berühmt-berüchtige CIA ist der Hort der weltweit agierenden Späher und "big brothers", sondern die NSA. Bamford beschreibt erstmals die Geschichte und Arbeit der bis vor kurzem noch relativ unbekannten und ultrageheimen Organisation. Ein Kompendium für die Liebhaber entsprechender Krimis und Thriller. KT 20

I. Booß, Rutger (Hg) u.a.:
Jacques Berndorf - Eifel-Täter.
2001,160 S., zahlr. Fotos (von Karl Maas), 1 CD "Best of Berndorf", DM 43,03.
Mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren hält Jacques Berndorf die Rekordmarke als meistgelesener deutscher Kriminalautor. Jochen Schmidt bescheinigte ihm in der FAZ mit den Eifel-Krimis "die beste Serie im zeitgenössischen deutschen Kriminalroman" zu schreiben. Verleger Rutger Booß präsentiert zum 65. Geburtstag des Autors einen Text-Bild-Band mit Selbstzeugnissen von Berndorf und "Zeugenaussagen" von Fans und Freunden. Beigefügt ist eine CD "Best of Berndorf" mit Texten aus allen Eifel-Krimis, gelesen vom "Eifelkrimi-Guru" selbst. (s.a. Przybilka/Lehmer-Kerkloh/Ixfeld) [Erscheinungstermin September, Vorbestellungen willkommen]. KT 20

II. Holzmann, Gabriela:
Schaulust und Verbrechen.
Geschichte des Krimis als Mediengeschichte (1850 - 1950).

2001, 420 S., 50 Abb., DM 79,80.
Der Film hat, wie kaum ein anderes Medium im 20. Jahrhundert, die Vorgehensweise der Schreibarbeit und die Schreibpraxis vieler Autoren nicht nur stark beeinflußt, sondern wahrscheinlich auch verändert. Dies gilt vor allem für die populäre Unterhaltungsliteratur, und hier wiederum für den Kriminalroman. Und auch kein anderes Literaturgenre fand so starken Niederschlag im Medium Film (wie im Medium Funk übrigens auch). Mit "Schaulust und Verbrechen" legt Gabriela Holzmann eine umfangreiche Gattungsgeschichte der Kriminalliteratur als Mediengeschichte vor. Eine ausführliche Liste der Primär- wie Sekundärliteratur erschließt auf beste Weise diese Arbeit.
[Erscheinungstermin Oktober, Vorbestellungen willkommen]. KT 20

I. Jahn, Reinhard: True Stories / Wörtche, Thomas: "Renaissance des Erzählens?" - Im Kriminalroman?
In: Herholz, Gerd (Hg): Experiment Wirklichkeit. Renaissance des Erzählens?
Poetikvorlesungen und Vorträge zum Erzählen in den 90er Jahren.

1998, 136 S., DM 29,80.
Diese zwei Vorträge zur Kriminalliteratur sind, auch vier Jahre nach Erscheinen, immer noch Wert gelesen zu werden. Da von dem Reader "Experiment Wirklichkeit" nur noch wenige Exemplare beim Verlag vorhanden sind, dieser späte Tipp. KT 20

II. Juhnke, Karl:
Das Erzählmotiv des Serienmörders im Spielfilm. Eine filmwissenschaftliche Untersuchung.
2001, XIV, 295 S., 45 Abb., 37 Tab., 13 Diagramme, DM 89,00.
Der Serialkiller ist keine ausschließlich amerikanische Erfindung. Fast 700 Spielfilme mit dem Erzählmotiv "Serienmörder" sind seit 1920 in Deutschland zu sehen gewesen ("M - Eine Stadt sucht einen Mörder", 1931 von Fritz Lang gedreht, darf immer noch als Highlight gelten). Die vorliegende Arbeit untersucht Ausmaß und Tradition des Motivs und stellt Funktion und Funktionalisierung des Motivs dar, und erarbeitet somit eine umfassende kulturelle Einordnung und Gewichtung des Serienmördermotivs. (VT). KT 20

IV. Knörer, Ekkehard:
MORD & RATSCHLAG,
2001, Loseblattsammlung, Grundwerk DM 15,00, je Lieferung (ca. 50 Kritiken) ca. Euro 5,00.
Wer schon einmal Ekkehard Knörers "crime-corner" angeklickt hat, weiß, daß ihm dort nur Gutes widerfährt. Für die Freunde des bedruckten Papiers wird nun im Herbst 2001 die erste Lieferung der bisher veröffentlichten 75 c-c-Kritiken (und damit das Grundwerk von MORD & RATSCHLAG) erscheinen. Eine, wie der Autor und Herausgeber schreibt, durchaus nicht professionell hergestellte Loseblattsammlung im DIN A 5 Format. Professionell hergestellt hin oder her, Ekkehard Knörers Kritiken, seine Berichte und Autorenporträts sind es allemal Wert, gesammelt und in Papierform im (Krimi-)Regal zu stehen. Bestellungen bitte direkt an Ekkehard Knörer, Samariterstr. 28, D-10247 Berlin oder knoerer@gmx.net. KT 20

I. Kramer, John E.:
Academe in Mystery and Detective Fiction.
An Annotated Bibliography.

2001 (2. Aufl.), 464 Seiten, 53,00 (Tageskurs, zzgl. MWSt).
Ein umfangreiches Nachschlagewerk für Liebhaber der sogenannten "college-mystery novels". Insgesamt werden 483 Krimis (von 1910 bis 1998) nach Erscheinungsdatum aufgeführt. Zu jeder Eintragung gehört eine kurze Zusammenfassung (ohne Bewertung des jeweiligen Krimis), sowie eine Autorenbiographie. KT 20

I. Pöppel, Hubert:
La novela policíaca en Colombia.
2001, 353 S., ca. $ 25,00 (Tageskurs, zzgl. MWSt, Porto).
Am 12.8.2000 meldete die Nachrichtenagentur Reuters, daß Carlos Arbelaez, ehemaliger Polizist der Staatssicherheitspolizei und Organisator einer Krimikonferenz in Bogota/Kolumbien eben diese absagte. Begründung: Angst der Teilnehmer vor Verbrechen. "In Kolumbien hat es einige der grauenhaftesten Verbrechen auf der Welt gegeben", so Arbelaez. Vorlagen also, welche Krimiautoren als Rohmaterial nutzen könnten. Nach Arbelaez Meinung könnten Krimis ein wichtiger Exportartikel Kolumbiens werden "vielleicht nicht so wichtig wie Kaffee, sie könnten (aber) eine wichtige Rolle spielen".
Kleine Statistik am Rande: 23.172 Morde und rund 3.000 Entführungen registrierten kolumbianische Behörden für das Jahr 1999! Hubert Pöppel hat augenscheinlich keine Angst. Und Hubert Pöppel sollte Krimi-Lesern inzwischen kein Unbekannter mehr sein. Als Herausgeber des Essaybandes "Kriminalromania" (1998, KT 3/1998) hat er deutsche Krimifans bereits mit einer Fülle von Informationen zum romanisch-sprachigen Kriminalroman versorgt. Pöppel, seit zwei Jahren Gast-Professor an der Universität von Antioquia/Kolumbien, legt jetzt sein neuestes Werk vor.
"La novela policiaca en Colombia" dürfte und sollte auf reges Interesse stoßen. Kolumbien wird schlechthin mit dem "Medellin-Kartell", Drogen, Anarchie und den Koka-Baronen in Verbindung gebracht. Das neben dem gewalttätigen Alltagsleben auch ein breites Spektrum an kolumbianischer Kriminalliteratur existiert, sollte daher nicht verwunderlich sein. "La novela policíaca en Colombia" ist die up-to-date Analyse der kolumbianischen Kriminalliteratur, deren Existenz vor wenigen Jahren mehr oder weniger unglaubliches Erstaunen geweckt hätte. Pöppels "Ermittlungen", festgemacht an Recherchen zu Autoren wie León de Greiff, Manuel Mejía Vallejo aber auch Gabriel Garcia Marquez und vielen mehr, präsentiert dem Leser eine umfangreiche Darstellung der Kriminalliteratur dieses lateinamerikanischen Landes. Selbstverständlich mit Hintergrundanalysen und einem guten Überblick über fast 100 kolumbianische Texte, die mit dem Krimi eng verbunden sind. Im Anhang findet sich eine umfangreiche Bibliographie von Primärtexten ausländischer Krimis, die in Kolumbien in spanischer Übersetzung publiziert wurden; eine ebenso umfangreiche Bibliographie der entsprechenden Sekundärliteratur neben einem kommentierten Apparat zu kolumbianischen Krimis (selbstverständlich mit Namens- und Stichwortregister).
Ein weißer Fleck auf der Krimi-Weltkarte ist mit Pöppels Publikation verschwunden. Ich empfehle Pöppels Buch als wichtiges Nachschlagewerk zu einem Teil der lateinamerikanischen Kriminalliteratur. Das vorliegende Werk ist in spanischer Sprache publiziert. [Relativ lange Besorgungsdauer] KT 20

I. Przybilka, Thomas mit Lehmer-Kerkloh, Gisela & Ixfeld, Alwin:
Siggi Baumeister oder Eine Verfolgung quer durch die Eifel.
Die "Eifel-Krimis" des Jacques Berndorf.

2001, ca. 88 S., Fotos, DM 20,54. Euro 10,50
Der "Eifelkrimi-Guru" (Die Zeit) wird im Oktober 2001 seinen 65. Geburtstag feiern. Rechtzeitig im Herbst wird nicht nur Berndorfs "Eifel-Wasser" in die Buchläden kommen, sondern auch zwei Bücher, die einen der bekanntesten deutschen Krimi-Autoren würdigen. "Eifel-Wasser" wird der 10. Krimi in der "Eifel"-Serie des Autors sein, 16 Krimis und Thriller unter dem Autorennamen Jacques Berndorf liegen vor, dazu 4 Krimis/Thriller unter seinem bürgerlichen Namen Michael Preute. Mit diesem Bändchen bringen Freunde und Fans des Autors ihr persönliches dreistimmiges Geburtstagsständchen. Alwin Ixfeld, Journalist, porträtiert den sympathischen (Wahl-)Eifler, Gisela Lehmer-Kerkloh, Rezensentin, führt in einer tour d'horizon durch Krimis und Thriller, Thomas Przybilka, Krimi-Bibliograph, dokumentiert in einer umfangreichen Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur die publizistische Resonanz zu den Kriminalromanen des erfolgreichen Schriftstellers. (s.a. Booß). [Erscheinungstermin Dezember 2001, Vorbestellungen willkommen]. KT 20

I. Schwarz, Ellen:
Der phantastische Kriminalroman. Untersuchungen zu Parallelen zwischen roman policier, conte fantastique und gothic novel.
2001, 380 S., DM 49,80.
Bestimmte Gattungen der älteren französischen Kriminalliteratur sind auch zur phantastischen Literatur ("conte fantastique" oder "gothic novel") zu rechnen (z.B. Cazotte, J.: Le Diable amoureux). Die Arbeit von Ellen Schwarz, beginnend mit dem ausgehenden 18. Jahrhundert, versucht durch die Einordnung des "roman policier" zur phantastischen Literatur einen neuen Aspekt und Parallelen dieser Gattung darzustellen. KT 20

III. St. John, Vinnie:
Murdermind - Serienmörder.
Ein gnadenloses Buch über gnadenlose Menschen und ihre Wahnsinnstaten. Unzensiert - erschreckend - grausam.

2000, 192 S., Fotos, DM 19,90.
Serienkiller, im realen Leben der Alptraum jeder Gesellschaft, im Krimi und Thriller schon fast ein Subgenre. Das vorliegende Bändchen ist daher nichts für Leute mit schwachen Nerven. In Erzählform porträtiert der Autor die bizarrsten und brutalsten Serienmörder des 20. Jahrhunderts - Edward Gein, Jeffrey Dahmer, Richard Trenton Chase, Henry Lee Lucas, Karl Denke, Fritz Haarmann, Andrei Chikatilo, Arthur Shawcross, Leonhard Lake, Richard Ramirez, Charles Manson. KT 20

IV. Krimizeitung "Suspekt!",
4 x jl., ca. 40-60 S., Jahres-Abo ca. DM 30,00 zzgl. Porto.
Im Frühjahr 1996 verschwand sang- und klanglos mit der 7. Ausgabe das letzte deutsche Krimimagazin "speakeasy". "speakeasy" war ein ebenso glückloses, dafür aber etwas längeres Leben beschieden als den Vorgängern "Shock", "Crime", "Krimi-Journal" und "Die Krimizeitung".
Zum Ende 2001 geht in Norddeutschland eine neue Krimizeitung an den Start: "Suspekt!". Der Großteil der einzelnen Ausgaben soll Artikeln und Interviews vorbehalten sein, ca. 10 bis 15 Seiten werden für Rezensionen reserviert sein. Aus dem Inhalt der Null-Nummer:
Auslandskorrespondenz - Berichte aus anderen Ländern / Interview - Michael Ridpath über sein Buch "Der Feind in meiner Firma" / Krimis im Internet / Lexikon / Soul Fiction - Authentische Stimmen aus der Black Community / Länderporträt - Der Kriminalroman in den baltischen Staaten, vor allem in Lettland / Krimibuchläden / Comic / Rezensionen - Autoren, Kritiker und Leser besprechen neue und alte Bücher. Ich bin der Meinung, daß für die deutschsprachige Krimiszene ein regelmäßig erscheinendes Magazin unbedingt nötig ist, und hoffe auf die Unterstützung durch zahlreiche Abonnenten!! Abos also herzlich willkommen! KT 20

V. Preise.
Die Raymond Chandler-Gesellschaft (Deutschland) e.V. hat die Preisträger für den "Marlowe" 2001 bekanntgegeben.
Bester Kriminalroman 2000:
- Fiedler, Roger M.: Dreamin' Elefantz, DM 19,90

Beste Krimikurzgeschichte 2000:
- Hölscher, Birgit H.: Süßer Sumpf, DM 5,00
KT 20

Klick-Tipp:
www.crime-corner.de
www.krimi-forum.de

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