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Ralph Kirscht

Frage: Erinnern Sie sich noch, wann Sie Ihren ersten Kriminalroman gelesen haben?

Ralph Kirscht: Ich glaube das war so zwischen dem zehnten und zwölften Lebensjahr, es könnte ein Krimi von Agatha Christie gewesen sein, ich glaube sogar, dass es "16.50 Uhr ab Paddington" war.

Frage: Was interessiert Sie an Kriminalliteratur?

Ralph Kirscht: Wenn es wirklich Kriminalromane sind, die den Namen Literatur verdienen, sie also einem gewissen geistigen Anspruch genügen, dann ihre Fähigkeit, individuelle wie gesellschaftliche "Wirklichkeiten" (Wirklichkeit in einem gemäßigt-konstruktivistischen Sinn verstanden), deren mögliche Irrwege und Abgründe auf spannende und lebensnahe Weise darzustellen.

Frage: Wie sind Sie zum Krimi gekommen?

Ralph Kirscht: Ich war auf der Suche nach der passenden Form für die Themen, über die ich schreiben wollte. Der Krimi mit seiner klaren und logisch aufgebauten Form schien mir schließlich der passende Rahmen zu sein. Wie der abgestimmte Rahmen für ein schönes Bild, damit es an die Wand passt und nicht irgendwie schief in der Landschaft herumhängt.

Frage: Warum schreiben Sie Krimis?

Ralph Kirscht: Da ist die Frage nach dem Bösen als eine von zwei Möglichkeiten menschlicher Existenz und wie es dazu kommen kann, dass jemand sich für diese Möglichkeit entscheidet oder meint, sich dafür entscheiden zu müssen. Das ist ja manchmal eine hauchdünne Angelegenheit. Da ist die Psychologie der Figuren, die in meinem Verständnis von Kriminalroman eine entscheidende Rolle spielt, die mich interessiert und der ich literarisch nachspüre. Da ist die Möglichkeit bestehende "Wirklichkeiten" umzudeuten, anders weiterzukonstruieren, so dass daraus etwas Neues, Unvorhergesehenes aber genauso Mögliches entsteht. Schließlich die Möglichkeit, gesellschaftlich relevante Themen unter die Leute bringen zu können, also Themen, von denen ich meine, dass die Menschen sich damit auseinandersetzen sollten, wie z. B. sexualisierte Gewalt gegen Kinder, um die es in meinem dritten Buch geht.

Frage: Seit wann schreiben Sie Kriminalromane?

Ralph Kirscht: Seit 2000.
Frage: Ihre erste Krimi-Veröffentlichung?

Ralph Kirscht: "Nur Elefanten vergessen langsamer", 2003 im Schardt Verlag Oldenburg erschienen.

Frage: Was bedeutet deutsche Krimininalliteratur für Sie?

Ralph Kirscht: Ein inzwischen ziemlich unübersichtlich gewordenes Feld an immer neuen Veröffentlichungen von unterschiedlichem Niveau und einigen wirklich herausragenden Romanen, die den internationalen Vergleich in keiner Weise scheuen müssen.

Frage: Gibt es einen Krimiautor / eine Krimiautorin, der oder die Sie beeinflußt hat?

Ralph Kirscht: Mehrere. Friedrich Dürrenmatt, weil seine Krimis wirklich auch Romane sind, was einen guten Krimi auszeichnet; Colin Dexter mit seinem geistreich-verschrobenen Inspektor Morse und seiner unblutigen Art, Rätsel zu lösen; und natürlich der Klassiker: Arthur Conan Doyles "The Hound of the Baskervilles", das Schaurig-Düster-Atmosphärische in vollendeter Manier. Und sicherlich noch manch andere, kürzere Begegnung am Wegesrand meiner literarischen Entwicklung, die ich gar nicht mehr so explizit benennen könnte.

Frage: Bilden Sie in Ihren Kriminalromanen die Gegenwart ab?

Ralph Kirscht: Meine Romane versuchen Aspekte der Gegenwart zu spiegeln, gerade auch das, was problematisch ist, ungute Entwicklungen, Stellen, an denen ein Verlust an Menschlichkeit geschieht oder zu geschehen droht. Und schließlich bewegen sich meine Figuren nicht in einer Phantasiewelt, sondern in der gesellschaftlichen Wirklichkeit ihrer jeweiligen Gegenwart. Frage: Wo würden Sie Ihr "Setting" wählen?

Ralph Kirscht: Bei einem "Setting" ist mir wichtig, dass ich es aus eigener Anschauung kenne und dass es einen wie auch immer gearteten persönlichen Bezug für mich dazu gibt. Deshalb spielen meine bisherigen Bücher u. a. in Städten und an Orten, an denen ich selbst schon war, die ich gut kenne. Ansonsten erfinde ich auch schon einmal die passenden Orte, wie z. B. das einsam im Siebengebirge gelegene "Gut Engelshof" aus meinem zweiten Buch ("Versteinerte Engel"). Solche erfundenen Orte stellen eine Mischung dar aus realen Orten und Zugaben meiner Phantasie, die zu einem neuen Ort werden, der den Erfordernissen der Geschichte genügt, die ich erzähle.

Frage: Halten Sie das Schreiben von Kriminalromanen für schwieriger oder weniger schwieriger als das Schreiben in einer anderen Literaturgattung?

Ralph Kirscht: Da gute Kriminalromane in erster Linie Romane sind, man könnte sie thematische Romane nennen, ist das Schreiben von guten Krimis genauso anspruchsvoll wie das Schreiben von guten Romanen überhaupt.

Frage: Welches (Sub-)Genre der Kriminalliteratur bevorzugen Sie?

Ralph Kirscht: Als Genre mag ich am liebsten, was ich den psychologischen (und manchmal auch philosophischen) Kriminalroman nenne, also ein erzählerisches Nachdenken über die Seelen der Menschen und über Gut und Böse.

Frage: Findet Ihrer Meinung nach der Kriminalroman im Feuilleton gebührende Beachtung?

Ralph Kirscht: Es könnte mehr sein.

Frage: Arbeiten Sie zur Zeit an einem neuen Kriminalrorman / an einer neuen Krimistory?

Ralph Kirscht: Ich beschäftige mich im Augenblick mit der Themensuche für ein neues Buch und den damit verbundenen Recherchen. Ich habe mich aber noch nicht festgelegt, worüber ich als nächstes schreiben werde.


Frage: Halten Sie das Genre Kriminalliteratur für eine wichtige Literaturgattung?

Ralph Kirscht: Wichtig. Der Kriminalroman erreicht sehr viele Menschen, sehr viele Menschen unterschiedlicher Couleur lesen Krimis, d. h. er ist ein breites Medium, wenn man bestimmte Themen unter die Leute bringen möchte. Ich meine damit gerade auch anspruchsvolle gesellschaftliche und soziale Themen

Frage: Sex im Krimi? - Wenn ja, warum?

Ralph Kirscht: In meinen Krimis gibt es keine expliziten Schilderungen sexueller Handlungen. Das ist eine persönliche Entscheidung, die ich als eine bewusste Abgrenzung verstehen möchte gegen die allgegenwärtige Sexualisierung und den Verlust an Schamgefühl in unserer Gesellschaft. Sexualität gehört in einen geschützten menschlichen Intimbereich und nicht ins Rampenlicht. Etwas anderes sind da romantische Liebesszenen. Das darf schon einmal sein. Ein bisschen Romantik hat noch nie geschadet und bringt Glanz in den oft trostlosen oder harten Alltag von Romanfiguren.

Frage: Gibt es einen "Frauenkrimi"?

Ralph Kirscht: Wenn es stimmt, dass die Mehrzahl der Leser von Krimis weiblichen Geschlechtes ist, dann sind die meisten Krimis "Frauenkrimis". Ansonsten halte ich nicht viel von solchen Etiketten.

Frage: Für wen schreiben Sie?

Ralph Kirscht: Ich schreibe für alle die, die leise Krimis mögen, eine schöne Sprache, die Zeit haben für Schilderungen von Schauplätzen, Hintergründen, Seelenlandschaften. Die mehr an der Psychologie der Figuren und der Beweggründe ihrer Handlungen interessiert sind als an Gewaltdarstellungen, kriminaltechnischen Tatortbeschreibungen etc. Und für die, die sich nicht damit zufrieden geben wollen, dass die Welt so ist, wie sie ist, die sich Fragen stellen und die sich durch Fragen, die ich in meinen Büchern stelle, zum Nachdenken und Träumen anregen lassen.

Frage: Plotentwicklung - Ihr erster Gedanke?

Ralph Kirscht: Mein erster Gedanke gilt dem Thema, das einem neuen Buch zugrunde liegen soll (wie z. B. das Thema "sexualisierte Gewalt gegen Kinder", das Thema meines letzten Buches ist). Erst danach überlege ich mir die dazu passenden Figuren und entwickle einen Plot.

Frage: Machen Sie sich Notizen und wo kommen Ihre Ideen her?

Ralph Kirscht: Ich mache mir Notizen, manchmal auf Karteikarten, manchmal in alte Kalender, manchmal auf große Papierbögen. Ich arbeite auch viel mit graphischen Darstellungen von Plot-, Handlungs- und Beziehungsschemata. Von den wichtigsten Figuren fertige ich tabellarische Lebensläufe an sowie einen genauen Zeitplan des Handlungsablaufs.

Frage: Wo schreiben Sie?

Ralph Kirscht: An meinem Laptop, in der Regel in meinem Arbeitszimmer. Manchmal auch an den Orten der Handlung.

Frage: Hindert der PC Sie am Schreiben?

Ralph Kirscht: Im Gegenteil. Wie sollte es ohne gehen? (Es sei denn das Programm spinnt mal.)

Frage: Welchen Kriminalroman hätten Sie selber gerne geschrieben?

Ralph Kirscht: Den bereits erwähnten "Hund von Baskerville".

Frage: Als deutscher Autor: Haben Sie Kontakt zu ausländischen Kollegen/Kolleginnen?

Ralph Kirscht: Leider bisher noch nicht.

Frage: Ihre Lieblingstatwaffe?

Ralph Kirscht: Gibt es keine.

Frage: Mord - muss das sein?

Ralph Kirscht: Nicht unbedingt. Ich sehe es ohnehin durchaus kritisch, dass die Darstellung von Mord und Totschlag so ein beliebtes (und gewinnträchtiges) Genre ist. Deshalb schätze ich auch die Autorinnen und Autoren, die nicht nur um der Darstellung von Gewalt willen schreiben, sondern die in kritischer Distanz dazu stehen, wie viel Gewalt und Gewaltbereitschaft es in unserer Gesellschaft (und unserer Welt insgesamt) gibt, die zeigen wollen, wie es dazu kommt und vielleicht auch, wie man es verhindern könnte.

Frage: Wer ist überschätzt?

Ralph Kirscht: Bei den Gesetzen des Krimi-Geschäft-Marktes mag es sicherlich nicht ausbleiben, dass es Autorinnen und Autoren gibt, deren Verkaufszahlen in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zur inhaltlichen Qualität ihrer Bücher stehen.

Frage: Wer ist unterschätzt?

Ralph Kirscht: s. Antwort oben

Frage: Ihr Lieblingsbuch als Kind?

Ralph Kirscht: Da gab es einiges, was ich gerne gelesen habe, die "Fünf Freunde" von Enid Blyton, die "Urmel aus dem Eis" - Reihe, Pippi Langstrumpf, Tim und Struppi, Tierbücher und manches, an das ich mich heute gar nicht mehr so genau erinnern kann.

Frage: Ihr Lieblingsbuch heute?

Ralph Kirscht: Bücher sind wie Menschen, manche sind nur temporäre Begleiter im Leben, manche von ihnen bleiben ein Leben lang, so habe ich sinngemäß in meinem letzten Buch geschrieben. Drei solcher lebenslangen Begleiter seit meiner frühen Jugend sind "Die Pest" von Albert Camus, das "Lukas-Evangelium" aus dem Neuen Testament und "Die Möwe Jonathan". Im Laufe der Jahre kamen immer wieder andere Bücher dazu, die mich mehr oder weniger lange begleitet haben oder immer noch begleiten, so z. B. seit ein paar Jahren der "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, die Havanna-Tetralogie von Leonardo Padura und zuletzt "Das Schweigen" von Jan Costin Wagner.

Frage: Ihre Lieblings-Krimiautorin / Ihr Lieblings-Krimiautor?

Ralph Kirscht: Es gibt da ein paar überdauernde, wie Dürrenmatt, Arthur Conan Doyle, Colin Dexter, Sjöwall/Wahlöö, van de Wetering, seit ein paar Jahren auch Leonardo Padura und Ramón Díaz Eterovic, Fred Vargas, die ersten Bücher von Arnaldur Indridason, Pablo de Santis, und immer wieder aktuelle Entdeckungen, zur Zeit ist mein absoluter Favorit Jan Costin Wagner. Ich freue mich schon auf seinen dritten Kimmo Joentaa-Krimi, den habe ich mir zum Geburtstag gewünscht.

Frage: Ihr Lieblingsfilm?

Ralph Kirscht: Ich könnte da keinen einzelnen nennen. Ich mag gerne die alten Miss Marple Filme mit Margret Rutherford, einige der alten Edgar Wallace Filme aus den sechziger Jahren, Filme wie "Philadelphia" oder "Grüne Tomaten" und natürlich "Es geschah am hellichten Tag" (die Verfilmung von Dürrenmatts "Das Versprechen" mit Heinz Rühmann), die ARD-Tatorte aus München, Köln, Münster und Stuttgart, "Rabbi Jakob" mit Louis de Funés und, ich traue es mich kaum zu sagen, "Der Schuh des Manitou". Und sicherlich noch eine Menge mehr, die mir jetzt nicht einfallen.

Frage: Ihr Lieblingsgetränk?

Ralph Kirscht: Bier, am liebsten aus Süddeutschland.

Frage: Welche Bedeutung hat für Sie Essen und Trinken?

Ralph Kirscht: Ein schöner Zeitvertreib mit Menschen, die einem lieb sind. Und etwas, dem man bewusste Aufmerksamkeit schenken sollte, vor allem mit Hinblick darauf, was für den Menschen gesund und für die Umwelt ökologisch vertretbar bzw. nachhaltig ist.

Frage: Kochen Sie?

Ralph Kirscht: Sehr gerne, aber nicht zu oft.

Frage: Ihr Lieblingsgericht [Rezept am Schluss des Fragebogens]:

Ralph Kirscht: Keine einfache Frage, da es eine ganze Menge davon gibt. Ich habe mich aber für ein typisches Gericht aus meiner badischen Heimat entschieden, dass darüber hinaus in meinem letzten Buch erwähnt wird ("Wie ein fernes Licht in der Nacht", S.120): Der "Badische Wurstsalat".

Frage: Gehen Sie essen, und wenn ja, wo?

Ralph Kirscht: Diese Frage entscheidet im jeweiligen Einzelfall unser Geldbeutel. Wenn ja, dann gerne zu einem guten Italiener, Spanier, Griechen oder Asiaten, oder mal ein gutes deutsches Schnitzel mit Bratkartoffeln.

Frage: Was ist Ihr Lieblingskleidungsstück?

Ralph Kirscht: Ich liebe Cord-Hosen, Fleecepullis und Outdoorjacken. Und natürlich: meinen Hochzeitsanzug.

Frage: Fußball - ist das ein Thema für Sie?

Ralph Kirscht: Unbedingt. Nicht mehr ganz so verrückt wie vor Jahren, als ich noch Mitglied und Dauerkartenbesitzer beim SC Freiburg war. Ich verfolge aber immer noch regelmäßig, was so in den deutschen Ligen passiert.

Frage: Ihre Lieblingsstadt in Deutschland?

Ralph Kirscht: Es gibt da zwei in Deutschland: Freiburg und Bamberg. Außerhalb von Deutschland auf jeden Fall meine große Liebe seit Jugendzeiten: Amsterdam.

Frage: Ihr Lieblingsland?

Ralph Kirscht: Das abwechslungsreiche Deutschland, ich mag aber auch Frankreich, Italien, Holland, Portugal und die Britischen Inseln. Und theoretisch die skandinavischen Länder und Irland, aber da bin ich leider noch nicht gewesen.

Frage. Was lieben Sie?

Ralph Kirscht: Das Lachen meiner Frau und lange Fahrradtouren durch schöne Landschaften, am liebsten Flusslandschaften (natürlich in Begleitung meiner Frau).

Frage. Was verabscheuen Sie?

Ralph Kirscht: Schlechte Manieren, Nazis und Rassismus, die Rüpelhaftigkeit und Egomanie vieler Zeitgenossen, Autobahnraser, endloses lautes Handygequatsche und Musikgedudel in der Bahn, Zerstörung unserer Umwelt, Gewalt gegen Schwächere (überhaupt Gewalt).

Frage: Beste Schulnote - worin?

Ralph Kirscht: Die besten Schulnoten hatte ich in Deutsch, den Fremdsprachen und Religion.

Frage: Schlechteste Schulnote - worin & warum?

Ralph Kirscht: Eindeutig in Mathematik. Der Grund: Völliges Desinteresse.

Frage: Ihr Traumberuf?

Ralph Kirscht: Schriftsteller.

Frage: Haben Sie eine Ahnung, warum Sie diesen Fragebogen beantwortet haben?

Ralph Kirscht: Weil es mir Spaß gemacht hat und weil meine Leserinnen und Leser (bestehende und zukünftige) mich so noch ein bisschen besser kennen lernen können.

Die Befragung erfolgte ohne Zeugen im März 2009.

Rezept
Das Rezept "Badischer Wurstsalat" für 2 Personen. Dieses Gericht wurde in "Wie ein fernes Licht in der Nacht" (S. 120) erwähnt und ist nach Auskunft von Ralph Kirscht ohne weiteres nachkochbar. Guten Appetit.
Zutaten für die Sauce:
100 ml Gemüsebrühe (ersetzt bei mir auch das Salz)
1 klein gewürfelte Schalotte
4 Esslöffel Öl (Olive, Distel, Sonnenblume)
1 Esslöffel Essig (weißer Balsamico, Weinessig)
Esslöffel Dijonsenf
Frisch gemahlener bunter Pfeffer
eine Prise mildes Paprikapulver
Schnittlauch (frisch oder getrocknet)
ein paar Spritzer Maggi

8 Cornichons, in kleine Scheiben geschnitten
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchrühren.
Dann dazu geben:
ca. 400 Gramm badische Lyonerwurst
(alternativ: rheinische Schinkenwurst; in manchen Supermärkten gibt es hin und wieder fertig geschnittene Wurstsalat-Wurst, manchmal sogar aus Süddeutschland stammend)
Die Wurst in schmale Streifen schneiden und in die Sauce geben. Gut unterrühren und eine Stunde ziehen lassen. Dazu empfehle ich ein kräftiges Brot und ein gutes badisches Bier, z. B. das "Tannenzäpfle" von Rothaus, das es mittlerweile auch im Rheinland allerorten zu kaufen gibt.
Guten Appetit!
P.S.: Wer mag, kann noch frische Tomaten-Würfel dazu geben und/oder Käsestreifen (Gouda/Emmentaler). Letzteres macht dann aus dem Badischen einen Schweizer Wurstsalat.

Ralph Kirscht
Ralph Kirscht wurde am 11. April 1963 in Baden-Baden geboren. Nach dem Abitur absolvierte er ein Studium der Theologie an den Universitäten Freiburg, Heidelberg und Bonn. Es folgten drei Jahre als Vikar in Mannheim und Ludwigshafen. 1989 wurde Ralph Kirscht zum Priester der alt-katholischen Kirche geweiht. Ein zweites Studium (1991 - 1994) der Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an den Universitäten Freiburg und Köln schloss er als Diplom-Heilpädagoge ab. Von 1993 bis 2005 leitete er das "Turmcafe" in Bonn, eine Beratungsstelle für Partnerschaft, Familie und Lebensfragen. Seit 2006 arbeitet Ralph Kirscht als freier Autor, Lektor und Trauerredner sowie als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis.
2003 erschien sein erster Kriminalroman, dem zwei weitere Kriminalromane folgten. Zurzeit arbeitet der Autor an den Recherchen für ein neues Buch.

Webseite: www.ralphkirscht.de

Die Krimis:
2003, Nur Elefanten vergessen langsamer. Schardt Verlag
2005, Versteinerte Engel. Schardt Verlag
2008, Wie ein fernes Licht in der Nacht. Schardt Verlag


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Alle Titel und natürlich jedes andere lieferbare Buch können und sollten Sie bei Missing Link in Bonn bestellen, einer Buchhandlung, die sich auf Sekundärliteratur zum Krimi, auf Kriminalliteratur und auch auf die Beschaffung ausländischer Literatur spezialisiert hat.
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Die Befragenden:

Gisela Lehmer-Kerkloh rezensiert Kriminalliteratur. Sie ist Mitglied bei den Sisters in Crime, bei der GVM (Genootschap van Vlaamse Misdaadauteurs), sowie Amiga im Syndikat.
Bei den Alligatorpapieren veröffentlicht sie regelmäßig ihren "Krimi-Kurier" Letzte Buchveröffentlichung:
Siggi Baumeister oder: Eine Verfolgung quer durch die Eifel. Die Eifelkrimis des Jacques Berndorf.
84 S., 2001; EUR 10,50
NordPark Verlag

Thomas Przybilka verdient seinen Lebensunterhalt als Buchhändler. Er ist langjähriges Mitglied der "Autorengruppe Deutschsprachige Kriminalliteratur Das Syndikat". 1989 baute er das international bekannte "Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur)" [BOKAS] auf. Bei den Alligatorpapieren veröffentlicht er regelmäßig seine "Krimi-Tipps zur Sekundärliteratur zum Krimi." Zahlreiche Publikationen zur Kriminalliteratur in Fachanthologien und -magazinen im In- und Ausland. Kriminalgeschichten in Deutschland, Bulgarien und Spanien. Letzte Buchveröffentlichung:
Siggi Baumeister oder: Eine Verfolgung quer durch die Eifel. Die Eifelkrimis des Jacques Berndorf.
84 S., 2001; EUR 10,50
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